"Morgens schon sehen, wer nachmittags zum Tee erscheint". Diese Umschreibung der Landschaft passt vieler Orts wie die Faust aufs Auge. Jedoch nicht, wo es Wallhecken gibt.
Das System der Wallhecken ist durchdacht. Die Eschen, Buchen und Eichen halten Abstand zum Nachbarbaum, so dass sie sich im Wuchs nicht beschränken. Mittelhohe Sträucher, oft auch Dornensträucher machen die Wallhecke undurchlässig für das Vieh. Kleinere Pflanzen, wie Gräser und Kräuter halten von selbst Einzug und machen die Wallhecke komplett.
Dem Mensch nutze die Wallhecke, da sie vor dem Wind schütze. Außerdem grenzten die Wallhecken Weiden ein und sorgten so dafür, dass das Vieh dort bleib, wo es sein sollte. Außerdem lieferten sie Holz.
Heute sind die Wallhecken auf andere Weise wertvoll. Sie bieten Hunderten von Tierarten Zuflucht und Nahrung. Ohne Wallhecken wäre manche Tierart bereits ausgestorben.



